Figurenspieltherapie

Figuren, Puppen und symbolische Gegenstände begleiten uns seit jeher. In ihnen liegt eine besondere Ausdruckskraft – sie berühren, erzählen und öffnen einen Zugang zu inneren Bildern, die oft schwer in Worte zu fassen sind.

In meiner Praxis nutze ich die Figurenspieltherapie als achtsamen und kreativen Weg, um mit inneren Themen in Kontakt zu kommen. Durch das Spiel mit Figuren, das Entwickeln eigener Geschichten und das Inszenieren von Szenen entsteht ein geschützter Raum, in dem sich Erlebtes zeigen und wandeln darf.

 

Die Figuren dienen dabei als Vermittler zwischen Innen- und Aussenwelt. Was vielleicht unausgesprochen bleibt, kann im Spiel sichtbar werden. Gefühle, Konflikte und Wünsche finden Ausdruck in symbolischer Form – und eröffnen neue Möglichkeiten, sich selbst besser zu verstehen.

 

Im freien und begleiteten Spiel können belastende Erfahrungen verarbeitet, neue Perspektiven entdeckt und eigene Ressourcen gestärkt werden. Oft entstehen dabei ganz von selbst Lösungswege, die sich stimmig und tragfähig anfühlen.

 

Für Kinder kann die Figurenspieltherapie unterstützend wirken bei:

  • Ängsten
  • emotionalen Belastungen
  • der Verarbeitung von Trauer
  • belastenden Erlebnissen oder traumatischen Erfahrungen
  • psychosomatischen Beschwerden
  • Schlafstörungen
  • Einnässen
  • Entwicklungs- oder Verhaltensauffälligkeiten
  • auffälligem Sozialverhalten (z. B. Aggressionen)
  • schulischen Schwierigkeiten
  • familiären Herausforderungen

 

Für Erwachsene kann die Figurenspieltherapie unterstützend wirken bei:

  • Ängsten
  • Depressionen
  • psychosomatischen Beschwerden
  • Suchtproblemen
  • der Verarbeitung von Verlusten und Trauer
  • Lebensphasen der Neuorientierung und Sinnsuche
  • dem Umgang mit chronischen Schmerzen (durch stärkende innere Bilder)